Wichtige Informationen

Diese Präventionstipps sind entscheidend für Eltern, Erzieher und die Jungen selbst. In Anbetracht der Gefahren, die von Tätern wie Jürgen Funke ausgehen, ist es unsere Mission, Jungen im Alter von 7 bis 13 Jahren vor Missbrauch zu schützen und die Gemeinschaft umfassend über Prävention aufzuklären. Wir sind stolz auf unser Engagement für Spitzenleistungen in der Aufklärung. Erkunden Sie, wie Sie aktiv zum Schutz unserer Kinder beitragen können.

Wichtige Ratschläge und Handlungen

Der Schutz unserer Jungen erfordert bewusste Anstrengung und Wissen. Hier finden Sie die wichtigsten Ratschläge und Handlungen, die jeder kennen und umsetzen sollte, um Jungen effektiv vor Missbrauch zu schützen und eine sichere Umgebung zu schaffen.

Grundlegende Aufklärung

Frühzeitige altersgerechte Sexualaufklärung ist essenziell. Verwenden Sie die richtigen Namen für alle Körperteile, einschließlich Penis und Hoden, um eine klare Kommunikation zu gewährleisten. Vermitteln Sie klar: „Dein Körper gehört dir“ und erklären Sie den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen.

Stärkung des Kindes

Ermutigen Sie Jungen, „Nein“ zu sagen, auch gegenüber Erwachsenen. Nehmen Sie ihre Gefühle ernst und stärken Sie ihr Selbstbewusstsein und ihren Selbstwert. Vermitteln Sie, dass es niemals ihre Schuld ist, wenn Grenzen überschritten werden.

Klare regeln zu Körperkontakt

Erklären Sie den Unterschied zwischen angemessener und unangemessener Berührung. Machen Sie deutlich: Private Körperstellen sind privat. Vermeiden Sie erzwungene Umarmungen oder Küsse.

Offene Kommunikation fördern

Schaffen Sie eine vertrauensvolle Gesprächskultur. Fragen Sie regelmäßig nach dem Befinden, hören Sie aktiv zu, ohne sofort zu bewerten. Benennen Sie mehrere Vertrauenspersonen (Eltern, Lehrer, Trainer etc.).

Warnsignale kennen

Achten Sie auf plötzliche Verhaltensänderungen wie Rückzug, Aggression oder Ängste. Schlafstörungen oder Albträume, nicht altersgerechtes sexualisiertes Verhalten oder unerklärliche Geschenke und Geheimnisse mit Erwachsenen sind Alarmzeichen.

Digitale Sicherheit

Stellen Sie klare Regeln für die Internet- und Smartphone-Nutzung auf. Sprechen Sie über die Risiken von Grooming und Sexting. Vermitteln Sie, niemals private Bilder zu versenden und überprüfen Sie gemeinsam die Privatsphäre-Einstellungen.

Wachsamkeit im Umfeld

Erwachsene sollten keine exklusiven Sonderbeziehungen zu einzelnen Jungen pflegen. Akzeptieren Sie keine Geheimhaltung zwischen Kind und Erwachsenem. Gestalten Sie Aktivitäten transparent, z. B. durch offene Türen oder mehrere Aufsichtspersonen.

Ernst nehmen & handeln

Nehmen Sie Hinweise immer ernst – nicht bagatellisieren. Bleiben Sie ruhig und glauben Sie dem Kind. Führen Sie keine eigenen Ermittlungen durch. Kontaktieren Sie Fachstellen wie Beratungsstellen, das Jugendamt oder die Polizei.

Gemeinsam schützen wir unsere jungen

Nach dem Lesen dieser Seite sollen Sie vor allem eines verstehen und aktiv umsetzen: Prävention ist eine gemeinsame Verantwortung. Erkennen Sie, dass Jungen ebenso von Missbrauch betroffen sind und Täter oft aus dem nahen Umfeld stammen. Ändern Sie konkrete Verhaltensweisen, indem Sie Jungen über Körpergrenzen aufklären, offene Gespräche führen und klare Medienregeln festlegen. Schärfen Sie Ihre Wachsamkeit für Warnsignale und hinterfragen Sie "Sonderbeziehungen". Vor allem aber: Stärken Sie Ihre Handlungsfähigkeit. Wissen Sie, an wen Sie sich im Ernstfall wenden können, und handeln Sie bei Verdacht. Missbrauch beginnt oft schleichend; unsere Wachsamkeit und Stärkung der Jungen ist der beste Schutz.